Krankengymnastik (KG)

Der Begriff KG steht nicht für eine bestimmte Technik. Es können sowohl aktive Übungen als auch passive Methoden sein, die der Behandler je nach Befund anwendet. In der ersten Therapiesitzung wird ein individueller Behandlungsplan durch Befragung und Funktionsanalyse festgelegt, in den weiteren wird dieser umgesetzt.

Krankengymnastik am Gerät (KGG)

Bei der Krankengymnastik am Gerät erstellt Ihr Therapeut einen auf Sie individuell abgestimmten Trainingsplan zur  Verbesserung der Muskelkraft und der Ausdauer. Dabei werden Muskeldysbalancen und funktionelle Bewegungsabläufe wie auch die Belastung mit berücksichtigt.

Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage (PNF)

PNF=Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation

PNF ist eine funktionelle dreidimensionale Behandlung im Rahmen der Physiotherapie bei der komplexe Bewegungsabläufe gebahnt und in ihrer Effektivität verbessert werden. Gefördert wird die funktionelle Einheit von Nerv & Muskel über äußere und innere Reize.

Ziele sind Tonusregulierung, Förderung der Koordination, Verbesserung der motorischen Kontrolle und Kraft.

Manuelle Therapie (MT)

Die Manuelle Therapie ist ein Diagnose- und Therapieverfahren zur Erkennung von Funktionsstörungen an der Wirbelsäule oder den  Extremitäten.
Der ausführliche Befund am Anfang der Behandlung, ist die Grundlage für die Technik mit der weiter behandelt wird.

In der Manuellen Therapie gibt es folgende Methoden:

Orthopädische Medizin nach Dr. Cyriax,Maitland®,McKenzie,
Mulligan® und die Nervenmobilsation nach Butler.

Manuelle Therapie nach Mc Kenzie

Die McKenzie-Untersuchung findet, welche Haltungen und Bewegungen die Beschwerden des Patienten verschlechtern und welche sie verbessern. Neben einer klar strukturierten Befragung nutzt der geschulte Therapeut bestimmte wiederholt ausgeführte Bewegungstests.

 Mehr Informationen unter: www.mckenzie.de

Kiefergelenksbehandlung (CMD)

Kraniomandibuläre Dysfunktion. Kraniomandibuläre Dysfunktion (Craniomandibuläre Dysfunktion, CMD) ist ein Überbegriff für strukturelle, funktionelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Muskel- oder Gelenkfunktion der Kiefergelenke

Dorn Therapie

Die Dorn-Methode behandelt Wirbel und Gelenke mit einer assistiven oder aktiven physiologischen Bewegung der Knochen.

Skoliosebehandlung nach Schroth

Dies ist eine spezielle Behandlungsmethode für eine dreidimensional deformierte Wirbelsäule.

Bobath für Erwachsene

Das Bobath-Konzept wurde von der englischen Krankengymnastin Berta Bobath und ihrem Mann, dem Neurologen Dr. Karel Bobath entwickelt. Dieses Therapiekonzept richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit angeborenen oder erworbenen Störungen des zentralen Nervensystems sowie sensomotorischen Auffälligkeiten, kognitiven Beeinträchtigungen und anderen neurologischen Erkrankungen.

klassische Massagetherapie (Ma)

Die klassische Massage ist ein sehr alte Therapiemethode.

Ziel ist es, Muskelverspannungen zu beseitigen, Muskulatur zu mobilisieren und zu dehnen und die Durchblutung zu erhöhen, was zu einem besseren Abtransport der Abbauprodukte führt.
Untersuchungen haben mittlerweile gezeigt, dass die Wirksamkeit der Masssage die der Akupunktur übertrifft.

Manuelle Lymphdrainage (MLD)

Sowohl aus anlagebedingter Konstitution, wie auch durch Krankheit erworbene Störungen des Lymphsystems können Lymphödeme entstehen.

Mit sanften Streichungen wird angestaute Lymphflüssigkeit aus dem Gewebe über Lymphgefäße und Gewebsspalten abtransportiert. Die Hände des Therapeuten liegen meist flach auf der Haut und entstauen durch kreisende und pumpende Griffe das zu behandelnde Areal.

Schlingentischtherapie

Um die Wirbelsäule und die Gelenke schmerzfrei zu mobilisieren wird bei dieser Therapie die Schwerkraft ausgeschaltet.
Die Kraft, die dazu aufgewendet wird kann durch den Aufhängepunkt des zu behandelnden Gelenks erschwert oder erleichtert werden.
Im Schlingentisch könne außerdem durch den Behandler gezielt Traktionen durchgeführt werden.

Elektrotherapie

Bei dieser Therapie fließt ein wohl dosierter Strom durch den Körper des Patienten da die Elektroden direkt auf der Haut liegen.
Die Stromformen, die zur Anwendung kommen, unterscheiden sich durch Wechsel- und Gleichstrom und verschiedene Frequenzen oder Modulationen.
Die Elektrotherapie wirkt durch den Einfluss auf die Schmerzrezeptoren und Durchblutungsförderung.

Heißluft und Fango

Heißluft und Fango sind lokale Wärmeanwendungen die zur Tonunssenkung, Ödemabbau an Muskelansätzen und zur Durchblutungssteigerung führen.
Heißluft und Fango sind begleitende Maßnahmen, die bei chronischen Krankheitsbildern Anwendung finden.

Eis

Eis ist eine lokale Kälteapplikation, die vornehmlich im akuten Stadium zu Anwendung kommt.
Die Wirkung ist  tonungssteigernd und  schmerzlindernd bei akuten Verletzungen.

Kinesiotaping

Bei einem kinesiologischen Tape handelt es sich um ein elastisches, selbstklebendes, therapeutisches Tape das vom Therapeuten mit speziellen Klebetechniken angebracht wird.